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Taj Mahal

Taj Mahal

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Eingangstor zum Taj Mahal

Eingangstor zum Taj Mahal

In der Teppichfabrik

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Unsere Taxis in Agra

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Agra

Mit einem Tuk-Tuk begeben wir uns zum "Tourist Rest House", unserer nächsten Bleibe. Den Tipp hatte uns eine Holländerin im Jaipur Inn gegeben.

Das Zimmer mit Sitztoilette kostet 120 Rupien.

Unser Fahrer wartet noch draußen und bringt uns dann zum Taj Mahal, dem wohl bekanntesten Bauwerk Indiens.

Nie habe ich zuvor so viel symmetrische Eleganz und Perfektion gesehen. Das Mausoleum wurde im 17. Jahrhundert als Grabstätte für eine Prinzessin, die bei der Geburt eines Kindes starb, errichtet. Laut Reiseführer waren 20.000 Menschen rund 20 Jahre mit dem Bau dieser unbeschreiblich schönen und harmonischen Anlage beschäftigt. Im Inneren sind zwei Sarkophage zu besichtigen, die sterblichen Überreste sollen jedoch noch tiefer in einem Gewölbe ruhen.
Ein Wärter ermuntert mich, im Innenraum gegen Trinkgeld ein paar Fotos aufzunehmen.
Es ist nicht überlaufen, viele einheimische Frauen in bunten Saris und Sikhs mit Vollbart und Turban gehören zu den Besuchern.
Neben dem Grabmal befinden sich noch eine Moschee und ein Pilgerhaus. Wir bezahlen je 2 Rs. Eintritt, nach 16.oo Uhr sind 100! Rs. fällig. Gegen 15.oo Uhr wird es hektisch, etliche Busgesellschaften bevölkern das Gelände, vermutlich Touristen auf einer Tagestour.
Einige Geier auf einem Baum beobachten das Treiben.

Es liegt permanent ein verbrannter Geruch in der Luft. Unser Fahrer versucht uns für den Besuch einiger Souvenirshops zu begeistern. Er erhält, auch wenn wir nichts kaufen, 50 Rs. für die Vermittlung, zumindest versucht er uns mit diesem Argument zu locken. Wir vertrösten ihn auf später.
Wilfrieds rötlicher Bart wird von vielen Menschen bestaunt.

Abends gehen wir Richtung Restaurant Sonam. Ein Rikschafahrer begleitet uns und hofft auf ein Geschäft. Mit Erfolg, wir hatten uns etwas verlaufen und sind dankbar für seine Hilfe.
Er warnt uns, mit fremden Indern nach Hause zu gehen, angeblich wird häufig ein Schlaf- oder Rauschmittel dem Tee beigemischt und man ist leichte Beute.

Das Abendessen ist sehr gut, wir essen vegetarisch. Ich hatte mir die Speisen wesentlich schärfer vorgestellt. Im Sonam verkehren ausschließlich Touristen.

Der Fahrer bringt uns ins Hotel zurück und wir beschließen den Abend mit reichlich Whisky.

Etwas verkatert besichtigen wir am nächsten Tag das Rote Fort, eine Befestigungsanlage, die von einem 2,5 km langen Schutzwall umgeben ist. Das Taj Mahal ist im Dunst zu erkennen.
Eine in Tuch gehüllte Leiche wird an uns vorbeigetragen.

Dann tun wir unserem sympathischen Fahrer den Gefallen, besichtigen eine Teppich- und eine Marmorfabrik und kaufen einige Andenken. Er hat einen Freund zu Hilfe geholt und wir sind jetzt mit zwei Fahrrädern unterwegs, denn wir hätten, so meint er, "bodies like a maharaja".

Unserem Tuk-Tuk-Fahrer hatten wir die Fahrt zum Flughafen versprochen. Bei der Ankunft im Hotel spricht uns ein anderer uns fremder Fahrer an und entschuldigt seinen Kollegen, der angeblich eine andere Tour hat. Kurze Zeit später kommt unser bekannter Chauffeur zurück und weiß von nichts. Sein missgünstiger Wettbewerber hat sich aus dem Staube gemacht.

Der Flug nach Varanasi, früher auch Benares genannt, kostet 57 US $. Im Flughafen, der hermetisch abgesichert ist, werden wir stark kontrolliert. Aus Sicherheitsgründen werde ich sogar aufgefordert, die Batterie aus meinem Fotoapparat zu entfernen.

Wir fliegen mit einer fast vollständig besetzten Boeing 737, in Khajuraho wird kurz gelandet. Von oben ist die schöne Tempelanlage gut zu erkennen. Nach 2 ¾ Stunden setzen wir zur Landung an.

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