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Basilius-Kathedrale

Basilius-Kathedrale

im Kaufhaus GUM

im Kaufhaus GUM

Basilius-Kathedrale

Basilius-Kathedrale

Wachablösung

Wachablösung

Kasaner Kathedrale

Kasaner Kathedrale

Kanone im Kreml

Kanone im Kreml

Mariä-Verkündigungs-Kathedrale

Mariä-Verkündigungs-Kathedrale

Mariä-Himmelfahrts-Kirche

Mariä-Himmelfahrts-Kirche

Glockenturm

Glockenturm

Kutsche in der Staatlichen Rüstkammer

Kutsche in der Staatlichen Rüstkammer

leuchtende Kreml-Türme

leuchtende Kreml-Türme

im Kreml

im Kreml

Christi-Erlöserkirche

Christi-Erlöserkirche

Blick auf den Kreml

Blick auf den Kreml

Taxiquittung

Taxiquittung

Lomonossow-Universität

Lomonossow-Universität

Hotel Ukraina

Hotel Ukraina

Neujungfrauenkloster

Neujungfrauenkloster

Weißes Haus

Weißes Haus

Roter Platz am Abend

Roter Platz am Abend

Basilius-Kathedrale

Basilius-Kathedrale

Kreml, Bolschoi & Co.

eine Kurzreise nach Moskau

Das Thermometer zeigt etwas weniger als null Grad an, aber die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel, als ich den Flughafen Scheremetjewo II verlasse und ein Taxi suche.
Etwas über 2,5 Stunden dauerte der Flug. Nach kurzem Handeln einige ich mich mit dem Taxifahrer auf den Preis von 30,- Euro bis zum Hotel Mir (MИР) und nach weiteren 75 Minuten bin ich endlich angekommen. Gebucht hatte ich die Unterkunft im Internet bei ICT–Services in Leipzig und hier erhielt ich auch alle anderen für die Ausstellung des Visums benötigten Unterlagen. Die Zeitdifferenz zu Deutschland beträgt zwei Stunden.

Kurz die Reisetasche abgestellt und schon geht es weiter. Zu Fuß mache ich mich auf den Weg zum berühmten Roten Platz. Am Straßenrand und in den Parks liegt jetzt, in der letzten Märzwoche 2006, noch harschiger Schnee, die Bürgersteige allerdings sind frei und man kann sich ganz gut bewegen, wenn da nicht die vielen parkenden Autos den Fußweg blockieren würden, Moskau hat ganz eindeutig ein Parkplatzproblem. Viele Häuser am Neuen Arbat werden renoviert und in den nächsten Tagen stelle ich fest, dass die ganze Stadt von einem Bauboom beherrscht wird.

Fußgängerunterführungen sind ausreichend vorhanden und es ist auf die Dauer etwas mühselig, um auf die andere Straßenseite zu kommen, dafür aber sicher und angesichts der aggressiven Fahrweise der Moskowiter, die beileibe nicht jede Fußgängerampel respektieren, auch notwendig.

Der Neue Arbat ist zwar wegen der vielen Geschäfte, Cafés und Bars recht interessant, aber bestimmt kein städtebauliches Juwel. Im Volksmund werden die Hochhäuser auch "eisernes Gebiss" genannt, grelle Leuchtreklame wirbt für den Besuch der Spielcasinos. In dieser Umgebung wirkt die beschauliche Simeon–Stylites–Kirche irgendwie deplatziert. Vor dem Bücherhaus, dem Dom Knigi, werden auf langen Tischen direkt neben der Straße Bücher zum Kauf angeboten.

Jetzt noch ein paar Meter und schon stehe ich auf dem Manegeplatz und schaue auf den Alexandergarten und die Kremlmauer. Unter dem Platz, auf dem früher Militärparaden stattfanden, befindet sich heute ein Einkaufszentrum. Viele, zumeist junge, Leute stehen Schlange vor einem McDonalds–Laden.

Und dann habe ich mein erstes Ziel erreicht und betrete den Roten Platz. Die Türme der Basilius-Kathedrale leuchten in der Spätnachmittagssonne – schöner, als ich es erwartet oder in Erinnerung habe.
Links die Kasaner Kathedrale und das legendäre Kaufhaus GUM, rechts das Lenin–Mausoleum zwischen dem Erlöser- bzw. Spasskij- und dem Nikolaus–Turm und gegenüber in der Mitte besagte Kirche mit den wunderschönen Zwiebeltürmen. Dieses Bild brennt sich tief in mein Gedächtnis ein.

Nach Besichtigung der anmutigen Kasaner Kathedrale, die 1993 wieder neu aufgebaut wurde, halte ich mich eine ganze Weile im GUM auf. Es ist schon toll, auf den Etagen unter dem Glasdach die Auslagen in den einzelnen Läden zu inspizieren, in einer der vielen Cafeterias einen Espresso zu trinken, der in Italien nicht besser schmecken könnte, und das Treiben zu beobachten, wie hat es sich bloß verändert. Namhafte und bekannte internationale Anbieter preisen ihre Waren an und viele modisch gekleidete Damen können sich dem Kaufrausch nicht verschließen.

In der Basilius-Kathedrale bleibe ich nur kurze Zeit, dafür sehe ich sie mir von draußen immer wieder an und bin begeistert von den Formen, von den Farben und der Anordnung der Türme, selten hat mich ein Bauwerk so fasziniert. Iwan der Schreckliche, so lese ich im Reiseführer, ließ die Baumeister nach Fertigstellung blenden, damit sie nie mehr in der Lage waren, noch einmal ein so außergewöhnlich schönes Bauwerk herzustellen.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Roten Platzes sieht man das Auferstehungstor und das Historische Museum. Seitlich an der Kremlmauer befinden sich drei der insgesamt 18 Türme. Den Erlöserturm krönt nach wie vor der Sowjetstern.

Souvenirstände gibt es reichlich in dieser Gegend. Kinder umringen einen jungen Mann, der zwei kleine wie Menschen angezogene Äffchen auf dem Arm hält und sich gegen Entgelt fotografieren lässt. Aus dem gleichen Grund stehen der Zar und Lenin gelangweilt herum, jedenfalls sehen die beiden Herren so aus.

Am folgenden Tag steht der Besuch des Lenin-Mausoleums auf meinem Programm. Es ist dienstags, mittwochs, donnerstags, sonnabends und sonntags in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr geöffnet. Der Rote Platz ist in dieser Zeit abgesperrt und die Interessierten warten neben dem Historischen Museum, wo auch Rucksäcke, Taschen, Fotoapparate etc. abgegeben werden müssen, auf Einlass. Jeder Besucher wird mit Metalldetektoren überprüft und darf dann zum Mausoleum schreiten. Man betritt den abgedunkelten Raum, geht einige Stufen hinunter und dann langsam an dem gläsernen Sarg vorbei, argwöhnisch von Soldaten beobachtet.

Ich werde diesen Besuch nicht wiederholen. 1978 war ich erstmalig in Moskau und auch im Mausoleum. Riesige Menschenschlangen bildeten sich vor dem Roten Platz, gar nicht zu vergleichen mit heute. Die Wartenden waren ergriffen, hüstelten nervös oder nestelten mit ihrem Taschentuch, Brautleute wurden vorgelassen und durften sich vorn anstellen.

Heute habe ich kein Hochzeitspaar gesehen und beim Anblick des einbalsamierten Körpers, der eher einer Wachsfigur als einem Menschen ähnelt, bin ich nicht mehr ergriffen, ich empfinde nur Mitleid.

Anschließend führt der Weg, wie auch früher, an der Kremlmauer entlang, vorbei an den Gräbern bekannter Sowjetpersönlichkeiten, auch Stalin fand hier seine letzte Ruhe, nachdem er zunächst neben Lenin im Mausoleum aufgebahrt war.

Nun möchte ich den Kreml besichtigen und orientiere mich zum Eingang am Dreifaltigkeitsturm. Am Grab des unbekannten Soldaten findet gerade eine Wachablösung statt und ich verharre einige Augenblicke und beobachte die mit exaktem Stechschritt an- und abmarschierenden Soldaten. Viele Fotoapparate klicken neben und hinter mir.

Nach einer halben Stunde Wartens bin ich endlich an der Reihe und nehme meine Eintrittskarte für den Kremlbesuch in Empfang. Auch hier wird erst nach ausgiebiger Personenkontrolle Einlass gewährt.

Wieder bin ich begeistert, besonders vom Kathedralenplatz. Die goldenen Kuppeln der Mariä-Himmelfahrt-Kirche, wo früher Zaren gekrönt wurden, der Maria-Verkündigungs-Kathedrale oder der Erzengel-Kathedrale im Schein der Mittagssonne sind ein wunderschöner Anblick und dazu der blaue Himmel, noch lange werde ich mich an diesen unbeschreiblich schönen Moment erinnern.

Später gehe ich in die Gebäude hinein und sehe mir die Ikonen, Bilder, Betstühle und Throne an. In dem Letztgenannten befinden sich die Gräber vieler Großfürsten und Zaren.

Natürlich führt mein Weg auch zur Zarenglocke, der angeblich größten Glocke der Welt, und zur Zarenkanone, aus der noch nie ein Schuss abgefeuert wurde. Dann, zum Schluss, geht es am Kreml-Palast vorbei zur Rüstkammer, der Schatzkammer des Zaren, die eine der bedeutendsten der Welt sein soll. Silber- und Goldschmuckstücke, Rüstungen, Waffen, Zarenkronen, Zepter und andere Insignien, Juwelen, goldene Kutschen und Schlitten, prachtvolle Geschenke und prunkvolle Gegenstände werden in diesem historischen Gebäude ausgestellt.

Aber natürlich wird hier auch Politik gemacht, die Residenz des Präsidenten und das Senatsgebäude befinden sich innerhalb der Kremlmauern. Es heißt, dass Putin täglich mit einer Eskorte von seinem 60 km entfernten Heimatort zum Kreml gefahren wird, hier also nicht privat wohnt. Bis auf den Kongress-Palast haben mir auch die offiziellen Gebäude gefallen, sie heben sich vom noch recht weißen Schnee fotogen ab.

Zurück zum Hotel wähle ich den Weg durch den Alten Arbat, der ältesten Fußgängerzone der Stadt. Viele Souvenirhändler bieten Matrjoschkas, Pelzmützen und andere Erinnerungsstücke an, es gibt viele Restaurants und Cafés auf dieser Straße, vor einem Fotogeschäft wirbt eine Putinfigur in Lebensgröße um fotografierwillige Kunden. Ich mache erst mal Pause, esse eine Kleinigkeit und stärke mich mit einem Балтика, einem Baltika-Bier.

Am Ende der Straße beherbergt einer der Stalin-Wolkenkratzer das Außenministerium. Insgesamt gibt es in der Stadt sieben dieser markanten Gebäude im Zuckerbäckerstil, auch sieben Schwestern, Hochzeits- oder Geburtstagstorte genannt. Egal in welche Richtung man schaut, meist bleibt der Blick an einem dieser weithin sichtbaren Riesen hängen.

Den Weg vom Hotel ins Zentrum habe ich aber nicht immer zu Fuß zurückgelegt, manchmal bin ich mit einem Trolleybus gefahren, einige Male auch mit der Metro. Barrikadnaja heißt die an meinem Hotel nächstgelegene Station. Bei der ersten Busfahrt konnte der Fahrer nicht wechseln und gebietet mir, ohne Bezahlung nach hinten zu gehen, ich drücke an der Sperre, aber sie bewegt sich nicht. Der Fahrer schimpft mich lauthals aus und eine freundlichere Dame erklärt mir, dass ich den Hintereingang benutzen möge. Wenn einer eine Reise tut ….

Moskaus Metrostationen werden manchmal auch als unterirdische Paläste bezeichnet und dieser Name ist nicht unberechtigt. Es macht Spaß, in den ansprechenden marmorveredelten Bahnhöfen auf den nächsten Zug zu warten. Manchmal habe ich kleine Probleme mit der Orientierung, aber man hat ja einen Mund zu fragen und wenn das nicht hilft, genügt ein Hinweis auf den Zielbahnhof. Hier in der U-Bahn-Station merke ich, dass ich doch schon viele Buchstaben des kyrillischen Alphabets vergessen habe.

In den nächsten Tagen unternehme ich ausgiebige Spaziergänge durch die Stadt, gehe die Twerskaja, eine der Hauptgeschäftsstraßen, entlang bis zum Puschkinplatz mit der Puschkinstatue und dem Verlagshaus der Iswestija. Ein anderes Mal schlendere ich im Bereich des Theaterplatzes umher, ursprünglich wollte ich einen Abend im Bolschoitheater verbringen, aber es wird derzeitig renoviert und ist bis 2008 geschlossen. Neben diesem bekannten Gebäude befindet sich das Kaufhaus ZUM, gegenüber auf dem Revolutionsplatz ein Karl-Marx-Denkmal.

Nicht weit von hier ist man im nach dem Kreml ältesten Teil Moskaus, im Kitaj Gorod. Ich gehe häufiger durch dieses Viertel, weil ich auf dem Weg ins Zentrum meistens an der gleichnamigen Metro-Station aussteige.

Ein weiterer Höhepunkt meines Moskaubesuches ist die Besichtigung der im Jahre 2000 wieder eingeweihten Christi-Erlöser-Kathedrale am Ufer der Moskwa. Ursprünglich wurde 1839 mit dem Bau begonnen, Stalin ließ sie später sprengen und in eine Badeanstalt umwandeln, diesen Zweck erfüllte sie bis 1995. Auf Initiative von Bürgermeister Luschkow und dank der Spenden von Moskauer Geschäftsleuten konnte dann mit dem Wiederaufbau begonnen werden. Ihre goldenen Kuppeln sind weithin sichtbar, der Innenraum mit den Gemälden ist sehr sehenswert. Von der Brücke, die über die Moskwa führt, hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt und besonders auf den Kreml. In der Nähe kann das Puschkin-Museum besucht werden.

Des Gehens müde aber nach wie vor interessiert an touristisch bedeutsamen Plätzen und Stellen, erwerbe ich ein Ticket für eine dreistündige Stadtrundfahrt. Viele Punkte sind mir bekannt und dennoch ist es eine sehr kurzweilige Tour, allerdings dauert es etwa 30 Minuten, bis wir vom Parkplatz endlich auf einer größeren Straße angekommen sind. Stanislaw ist für die Fahrt, Lydia für die Erklärung zuständig. Sie erzählt uns, dass in Moskau offiziell 11,5 Mio. Menschen leben, tatsächlich sollen es aber wohl 14 Mio. sein.

Den ersten Stopp legen wir an der Moskwa an einer Stelle ein, von der man einen guten Blick auf den Kreml und die Erlöserkirche hat. Dann setzen wir den Weg fort in Richtung Sperlingshügel und fahren durch große Boulevards, wo u. a. Gorbatschow während seiner Präsidentenzeit gewohnt hat. Aus dem Busfenster sehen wir eine Leninstatue, später noch das Denkmal von Jurij Gagarin.

Die Hügel, bis 1991 noch Leninhügel genannt, sind etwa 200 m hoch, hier befindet sich Moskaus einzige Skischanze. Man hat einen schönen Blick auf das Stadion und den Kreml, aber heute ist es leider etwas diesig und wir können nur wenig erkennen. Selbst die Spitze der Lomonossow-Universität, die auf der anderen Seite des Parkplatzes liegt, ist in Wolken verhüllt. Auch dieses Gebäude ist eines der sieben Wolkenkratzer. Durchschnittlich studieren hier an über 20 Fakultäten 30.000 Studenten. Insgesamt hat die russische Hauptstadt 30 Universitäten.

1991 wurde nicht nur der Name dieses Hügels umbenannt, rund 100 Straßen in Moskau erhielten eine neue oder ihre frühere Bezeichnung.

An Neubausiedlungen fahren wir vorbei, in manchen Appartementhäusern wird für den Quadratmeter 1.000,- bis 3.000 Euro verlangt, die so genannten Chruschtschowhäuser aus den 60 er Jahren kosten lediglich 6.000 Euro.

Weiter geht es am Siegespark mit der Ausstellung über den 2. Weltkrieg und am Triumphbogen vorbei, bis wir wieder beim schönen Neujungfrauenkloster anhalten und eine längere Pause einlegen.

Auf der letzten Strecke zeigt Lydia uns noch den Kiewer Bahnhof, das Verteidigungsministerium und das Rathaus. Eigentlich nehme ich so gut wie nie an einer solchen Stadtführung teil, aber ich glaube, dass es sich durchaus gelohnt hat.

Bankautomaten gibt es an jeder Ecke. Internetcafés sind mir nicht aufgefallen, zum Surfen oder Lesen der Mails gehe ich ins benachbarte Hotel Ukraina, ebenfalls ein Haus im Stalin-Zuckerbäckerstil. Gegenüber auf der anderen Flussseite und einen Steinwurf von meinem Hotel entfernt steht das Weiße Haus, das seit dem Putsch 1993 weltbekannte Regierungsgebäude.

Eine leckere Soljanka esse ich im Restaurant Praga. Zuerst erfolgt die mittlerweile schon übliche Personenkontrolle, dann fahre ich in den 4. Stock und werde von einem Herrn in einen exquisiten Raum geführt, aber es ist kein anderer Gast anwesend. Lieber wechsele ich den Raum und esse etwas weniger feudal, dafür aber in Gesellschaft. Russisches Bier steht leider nicht auf der Speisekarte.

Einen anderen Abend verbringe ich im Hardrock-Café bei gutem Essen und noch besserer Lifemusik. In der Pause geben die Kellnerinnen und Kellner eine kleine aber gelungene Tanzeinlage.

Das Restaurant Godunow wird in den Reiseführern empfohlen und im Hotel liegen auch einige Prospekte aus. Ich darf es zwar einen Moment von drinnen besichtigen, ein Platz kann mir aber nicht angeboten werden, ich denke dieses Lokal ist wohl mehr den Reisegruppen vorbehalten. So gehe ich ein paar Schritte weiter in ein Bistro und stärke mich. Die Musikberieselung ist weniger russisch, einmal wird "Schützenliesel" gespielt und später "Moskau" von Dschingis Khan mit deutschem Text.

Gefallen hat mir das Friday´s am Neuen Arbat. Es gibt die übliche nordamerikanische Küche mit Chicken Wings und Fingerfood, Salaten und anderen Snacks, dazu russisches Bier in guter Auswahl. Die Kellner sind teils kanadisch ausstaffiert, einer trägt eine Bibermütze wie ein Trapper.

Um viele wunderbare Eindrücke reicher nehme ich Abschied von Moskau. Mit dem Taxi geht es wieder zum Flughafen, das Thermometer zeigt 10 Grad an, Tauwetter ist angesagt. Viele Menschen hacken auf dem alten Schnee herum, warum, weiß ich nicht, möglicherweise schmilzt er dann schneller. Der Verkehr ist immens, immer wieder werden wir durch einen Stau aufgehalten und müssen warten, fast alle Autos sind verschmutzt und manchmal ist selbst das Kennzeichen nicht zu lesen.

Mit einstündiger Verspätung heben wir ab, ich lehne mich wohlig zurück und freue mich schon auf das nächste Mal, schließlich will das Bolschoitheater noch besucht werden.

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