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auf der Zugspitze

auf der Zugspitze

Blick auf den Eibsee

Blick auf den Eibsee

Kloster Ettal

Kloster Ettal

Schönes Deutschland

Orte und Stätten, die ich immer mal (wieder) besuchen wollte

Zugspitze

Die Tiroler Zugspitzbahn fährt fast täglich im 20-Minuten-Takt, Fahrtdauer ca. 10 Minuten. Vor über 30 Jahren, am 1. Mai 1989 war der Betrieb auf deutscher Seite am Eibsee noch eingestellt. Die Zugspitze ist mit 2.962 Metern der höchste Berg Deutschlands und des Wettersteingebirges. Er liegt südwestlich von Garmisch-Partenkirchen in Bayern und im Norden Tirols, Über den Westgipfel verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Bei gutem Wetter kann man den Vier-Länder-Fernblick genießen, nämlich auf die Gipfel von Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz. Die Panorama-Aussicht ist phänomenal, jedenfalls auf Deutschland und den Eibsee. In südlicher Richtung versperrt eine dicke Wolkendecke die Möglichkeit, Berge der Schweiz oder von Italien zu erkennen, aber mich stört es nicht. Auf dem Gipfel leuchtet noch der weiße Schnee, alle Tische sind von Gästen besetzt. Eigentlich wollte ich zum Gipfelkreuz klettern, aber auch hier warten dermaßen viele Leute, teilweise in Clocks oder Sandalen, dass ich lieber auf dem Berg umhergehe und mich vom Alpenzauber einfangen lasse. Einige junge Leute haben wegen ihres schlechten Schuhwerks doch Probleme, das Kreuz unfallfrei zu erreichen. Vor der Talfahrt wird mein Ticket nicht akzeptiert – ich stehe am falschen Ausgang, nämlich vor der Bahn zum Eibsee. Die Tiroler Zugspitzbahn fährt maximal 36 Stundenkilometer, von der Tal- zur Bergstation ist ein Höhenunterschied von 1.725 Metern zu bewältigen.

Zurück geht es über Garmisch-Partenkirchen. In Ettal bleibe ich ein paar Stunden und schaue mir die dortige Benediktinerabtei an. Zum 1330 gegründeten Kloster gehören ein Gymnasium, landwirtschaftliche Betriebe, mehrere Gasthöfe und natürlich eine Destillerie und Brauerei. Auch hier bin ich von der Innenausstattung der Kirche sehr beeindruckt. Dann fahre ich nordwärts weiter, teilweise auf der Romantischen Straße. In Harburg mache ich noch einen Abstecher und sehe mir die gleichnamige Burg über der Wörnitz an. Nun ist es nicht mehr weit bis Dinkelsbühl.

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