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Go East 2009
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StepMap Go East 2009
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in Cebu

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Straßenverkehr in Cebu

Straßenverkehr in Cebu

schwere Last

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in diesem Pavillon befindet sich das Magellankreuz

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Magellankreuz

Magellankreuz

Begrüßungsbier in Cebu

Begrüßungsbier in Cebu

Go East!

(Bahrain), Kuala Lumpur, Brunei, Philippinen

Cebu

Unser Wunschhotel in Cebu-City ist ausgebucht und hat leider keinen Platz mehr für zwei Personen, so weichen wir aus auf das zentrale "Holiday Plaza" in der Nähe des Fuente Osmeña. Ein riesiger Tannenbaum steht in der Mitte dieses Platzes und kündet das bevorstehende Weihnachtsfest an. Diverse Burschen versuchen preiswerte Viagra- und Cialis-Produkte an den Mann zu bringen. Etwa 800.000 Menschen wohnen in der Stadt.

Auf belebten Straßen orientieren wir uns am Krankenhaus vorbei in Richtung des Magellan-Kreuzes. Auch hier düsen bunte Jeepneys durch die Straßen. Die meisten Läden werden von einem Wachmann beschützt. An manchen Stellen ist ein Krippenspiel aufgebaut, das in Europa sicherlich in der Kategorie "Kitsch" eingeordnet wäre.

Magellan´s Cross, das Magellan-Kreuz wurde vom Namensgeber anlässlich der Christianisierung des philippinischen Volkes gespendet. Eine Nachbildung ist in einem Pavillon zu besichtigen. Die erste Taufe auf Cebu ist hier auf einem Deckengemälde dargestellt.

Heute scheint ein christlicher Feiertag zu sein, anders kann ich mir nicht vorstellen, warum sich so viele Menschen in oder bei der Basilika des Sto. Niño aufhalten. Diese Kirche ist sehr bedeutend wegen des Jesuskindes, einer Statue, die Magellan einer Frau zur Taufe geschenkt hat. Es wird gesungen und gebetet, Kinder spielen auf dem Platz, hier und da halten sich Händler auf und verkaufen Getränke, Nüsse oder farbenfrohe Luftballons.

Wir schlendern langsam weiter zum Hafen und hier erwerbe ich ein Fährticket für die Überfahrt nach Bohol. Manchmal sprechen uns Kinder an und bitten um ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Ein Taxi bringt uns zurück zum Hotel. Während ich meine müden Muskeln in einem Massagesalon durchkneten lasse, gönnt Schimmi sich eine gute Tasse Kaffee.

Später essen wir auf der Dachterrasse unseres Hotels leckeren Fisch und genießen bei Vollmond die Ruhe und tolle Aussicht auf die Stadt. Unsere Andacht wird durch ein riesiges Feuer in der ferneren Nachbarschaft etwas getrübt. Europäische Touristen befinden sich nicht unter den Hotelgästen.

In einem Nachtlokal lasse ich diesen Tag ausklingen.

Mein Reisepartner ist schon auf dem Weg zur Insel Bantayan, als ich zum Hafen fahre. Das Gepäck kann aufgegeben werden, ich mache aber keinen Gebrauch davon. Während des Wartens auf die Abfahrt unterhält uns ein brutaler Actionfilm mit Schwarzenegger in der Hauptrolle. Das Schiff ist bis auf den letzten Platz gefüllt und wir müssen mit dem zugewiesenen Platz vorlieb nehmen. Eine Frau fährt ihr Boot ganz dicht an die Fähre heran und bittet um eine Spende.

Bei herrlichem Sonnenschein gleiten wir über das glitzernde Wasser und fahren an malerischen Inseln und wunderbaren Stränden vorbei. Unter den Passagieren befinden sich viele junge Leute aus Süd-Korea. Sie studieren in Cebu-City und besichtigen in ihrer Freizeit weitere Inseln. Alle sind gut drauf, lachen viel und lassen sich in allen Posen fotografieren, sie sind allerdings angesichts der Weltwirtschaftskrise auch besorgt um ihre Zukunft. Einer der Studenten möchte später sein Glück in Australien versuchen. Nach zwei Stunden auf dem Meer fahren wir in den Hafen von Tagbilaran ein.

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