Kaukasische Begegnungen

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Vorwort

Kaukasus, du fernes Land,
der Freiheit armes Domizil.
Von soviel Unglück übermannt,
von blutigen Kriegen allzu viel!


Mit diesem Vers des russischen Dichters Michail Lermontov beginnt Fritz Pleitgen seine Reiseerzählung „Durch den wilden Kaukasus“. Vor rund 15 Jahren, als er sein Buch im Bremer Ratskeller vorstellte, war ich als Gast und Zuhörer anwesend. Er beruft sich dabei auf andere vor ihm lebende Schriftsteller, die ihn zu seiner Erlebnisreise inspiriert haben, so auf Tolstoi und Alexandre Dumas, der in „Gefährliche Reise durch den wilden Kaukasus“ seine Erlebnisse in den Jahren 1858 und 1859 beschreibt. Ursprünglich wurde mein Wunsch, den Kaukasus zu bereisen, aber von meinem Vater entfacht, der als junger Soldat im 2. Weltkrieg den Elbrus, also den höchsten Berg dieser Kette, gesehen und zeitlebens davon geschwärmt hat. Hinzu kommt, dass er hier auch einen Bekannten aus unserem Dorf traf. Weitere Nahrung erhielt mein Interesse zu dieser Reise in den 80er Jahren bei der Lektüre des Buches „Mein Moskau“ von Klaus Bednarz. Der ehemalige ARD-Korrespondent beschreibt seine Ausflüge in die Kaukasusregionen, seine Erlebnisse und seine Begegnungen in so liebevoller Weise, dass ich diesen Teil der Welt einfach kennen lernen möchte.

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