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Pension Rudanovac

Pension Rudanovac

im Nationalpark

im Nationalpark

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im Nationalpark

im Nationalpark

im Nationalpark

im Nationalpark

im Nationalpark

im Nationalpark

im Nationalpark

Wasserfall im Nationalpark

Wasserfall im Nationalpark

im Nationalpark

im Nationalpark

An den Buchten des Balkans

eine Reise durch das ehemalige Jugoslawien - oder auch - Adria, Karl May und Sonne

Nationalpark Plitwitzer Seen

An der Abzweigung nach Korenica beende ich die heutige Tagesetappe und mache Halt in der Pension Rudanovac, die einem sehr freundlichen Ehepaar gehört. Da sie kein Restaurant betreiben, empfehlen sie mir ein Bistro an der Hauptstraße. Wenn ich ihre Visitenkarte vorlege, so empfehlen sie mir noch, würde die Portion besonders üppig ausfallen.
Der rustikale Tisch draußen an der frischen Luft ist so recht nach meinem Geschmack und nach einigen erfrischenden Gläsern Bier bestelle ich das hier überall gegenwärtige Spanferkelgericht. Es schmeckt sehr lecker, ich bleibe noch ein paar Stunden sitzen, lese etwas und mache mich bei einsetzender Dunkelheit auf den Heimweg.

Leider gibt es keine Straßenbeleuchtung und ich fürchte bei dem sehr offensiven Verkehr um meine Sicherheit. Lieber durch den Wald gehen, die Pensionswirtin hatte doch einen Waldweg erwähnt. Aber es ist dunkel und ich kann so gut wie nichts mehr erkennen. Schließlich sehe ich ein Autolicht, stelle mich mitten auf die Straße und bitte den Fahrer, der weder deutsch noch englisch versteht, mich zu meiner Unterkunft zu fahren. Und es hat funktioniert, beim dritten Versuch sind wir am Ziel. Meine Herbergseltern stehen schon in banger Erwartung vor der Tür, hatten bereits im Bistro angerufen und erfahren, dass ich vor geraumer Zeit losgegangen sei. Aus Freude über die glückliche Rückkehr gibt Herr Zakula ein paar Gläser seines selbst gebrannten Slibowitzes aus.

Viele Karl-May-Filme mit Pierre Brice und Lex Barker, darunter alle Winnteou-Folgen, wurden im Gebiet der Plitwitzer Seen gedreht. Ein Beherbergungsbetrieb in der Nähe des Eingangs schmückt sich auch mit dem bezeichnenden Namen "Pension Winnetou". Meine Zimmerwirtin rät mir, mein Auto auf einem der kostenlosen Hotel-Parkplätze abzustellen.

Nun bin ich also im größten Nationalpark Kroatiens, Fläche rund 300 qkm und seit 1979 Weltkulturerbe der UNESCO. Für die Erkundung stehen Schiff und Bahn zur Verfügung. Gleich hinter dem Eingang 2 besteige ich ein Ausflugsboot, das mich ans andere Ufer des Sees bringt. Der dann anschließende Rundgang ist sicher eines der Highlights dieser Reise. Zwar kommen mir immer mal andere Besucher entgegen, aber meistens bin ich allein in der wunderschönen Natur und werde von keinem anderen Menschen gestört.

Das türkisfarbene Wasser und die leicht hügelige Landschaft, unterbrochen von pittoresken Wasserfällen und Kaskaden, bieten ein Naturerlebnis sonder gleichen. Kleine Brücken und Stege überqueren vereinzelt die Wasserarme und bieten ein atemberaubendes Panorama. Als ich vor dem "Großen Wasserfall", dem 78 m hohen "Veliki", stehe, sehe ich im Geiste Winnetou in Aktion vor mir. Bester Laune und um viele herrliche Eindrücke reicher steige ich beim Eingang 1 in die Touristenbahn und fahre zu meinem Auto zurück.

An den nächsten Tagen werde ich mich häufig nach den moderaten 22 Grad im Nationalpark zurücksehnen. Auf dem Weg nach Trogir bleibe ich ein paar Stunden in Zadar, habe allerdings kleine Probleme bei der Parkplatzsuche. Ich gehe am Wasser entlang, sehe zu, wie die großen Adria-Fähren startklar gemacht werden und lasse mich einfach nur treiben. Die Altstadt wird durch eine große Stadtmauer geschützt, durch alte Tore gelangt man ins Zentrum. Auf dem Marktplatz suche ich mir ein schattiges Plätzchen und beobachte das Geschehen.

Während der Weiterfahrt halte ich immer wieder an, schaue auf das Meer und genieße die unvergleichliche Aussicht auf die malerischen Buchten oder die nahen Inseln.

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