Bilder
in Georgioúpoli

in Georgioúpoli

Kreta

Kreta

"Strandwächter"

"Strandwächter"

im Hafen

im Hafen

ohne Worte

ohne Worte

Hochzeitsgesellschaft

Hochzeitsgesellschaft

Herbstvergnügen auf Kreta

Georgioúpoli

Unser Hotel „Georgioupolis Plaza Suites“ liegt, der Name lässt es erahnen, direkt im Zentrum, eben an der Plaza. Bei einsetzender Dunkelheit hasten wir an den Strand, um uns nach dem anstrengenden Tag etwas abzukühlen – und treffen auf Gunda, Maren und Rolli. Sie wollen zum Abendessen. Nachdem wir uns erfrischt haben, gehen wir zum Fischrestaurant „Poseidon“, dort warten schon Heidi, Kelly, Maren, Matthias und René auf uns. Wir suchen unseren Fisch aus und dann beginnt ein lustiger Abend, der durch den leckeren griechischen Wein, durch das nicht zu verachtende griechische Mythos-Bier (gehört zur Carlsberg-Gruppe) und durch Ouzo und Rakí sicherlich begünstigt wird. Einen üblichen Absacker nehmen wir dann noch im Garten einer Hotelanlage ein.

Nachdem wir anderntags mit Heidi und René in deren Hotel-Taverne gefrühstückt haben, geht es wiederum an den Strand. In der Nacht hat es mächtig gestürmt und auch jetzt ist es noch recht windig. Wir suchen uns einen Platz an der anderen Seite des Flusses und müssen akzeptieren, dass der Sonnenschirm wegen des rauen Wetters nicht geöffnet werden darf. Ein paar Meter weiter ist keine Beaufsichtigung und hier erhalten wir den gewünschten Schatten. Wir bleiben den gesamten Vormittag am Strand, lesen, baden, dösen und gehen später zum Mittagessen ins Zentrum. Dann noch einmal ins Wasser und schon heißt es, sich auf den Abend vorzubereiten, denn heute wird gefeiert

Rolli und Gunda haben für ihren Abend eineisch bei „Valentino“ reserviert. Außer den genannten Personen sind noch vier weitere Verwandte anwesend, wir waren uns hier im Ort schon begegnet. Nach einer Salatvorspeise bestellen wir à la carte und lassen uns so richtig verwöhnen. Es schmeckt vorzüglich und auch hier sorgen wir dafür, dass dem Getränkekellner nie langweilig wird. Dann heißt es für Tatiana und mich leider viel zu früh Abschied nehmen und die fröhliche Gesellschaft zu verlassen, aber am nächsten Morgen klingelt der Wecker bereits um 4:00 Uhr.

Es ist noch stockdunkel, als wir uns auf dem Weg zum Flughafen machen, der Verkehr ist um diese Zeit recht übersichtlich. Tatiana fliegt mit Aegean Airlines, der größten Fluggesellschaft Griechenlands, in Saloniki muss sie einmal umsteigen, und kommt relativ pünktlich zu Hause an. Ich fahre langsam zurück, tanke unterwegs und säubere die Scheiben. Für einen Besuch der Festung Knossos ist es noch zu früh, eigentlich war das mein Plan. Zurück in Georgioúpoli gehe ich zum Frühstück und hole dann den versäumten Schlaf nach.

Nachmittags suche ich mit einem Buch unterm Arm einen schönen ruhigen Platz zum Lesen, treffe aber beim Irish Pub Kelly und Matthias, später noch Heidi und René und so hebe ich mir den Roman für später auf. Wir halten uns an der Plaza auf, nehmen eine Kleinigkeit zu uns und schauen uns ein Bundesligaspiel auf einem Großbildschirm an – der FC Bayern München hinterlässt keinen guten Eindruck. Nach einem leckeren Abendessen im „BABIS“ gibt es noch ein letztes Getränk in einer Bar an der Plaza, dann eile ich zum Hotel, denn mein Koffer muss noch gepackt werden.

Pünktlich um 7:00 Uhr trifft Maren bei meinem Hotel ein und gemeinsam fahren wir nach Heraklion. Nach Sonnenaufgang habe ich wieder einmal Probleme mit der Sicht, denn die Windschutzscheibe bedarf einer Reinigung. Heute fahren wir nach Osten und kämpfen mit der Morgensonne, aus genannten Gründen fahre ich eine Abfahrt zu früh von der Autobahn, bemerke den Fehler aber sofort. Probleme gibt es, den Abgabeplatz der Autovermietung „SurPrice“ zu finden. Aber auch diese Schwierigkeit ist nach einem Telefonat behoben. Ein Shuttle bring uns zur Abflughalle und wir müssen noch geraume Zeit warten, bis unser Flug angezeigt wird und wir einchecken können. Zurück fliegen wir mit der türkischen Gesellschaft Corendon, ihr Sitz ist in Antalya, und mit einstündiger Verspätung erreichen wir Bremen – schade, ich wäre gerne noch ein paar Tage länger auf Kreta geblieben.

Reisebericht bewerten (bisher 0 Stimmen)