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Dom in Helsinki

Dom in Helsinki

Uspenski-Kathedrale in Helsinki

Uspenski-Kathedrale in Helsinki

Schaufenster in Helsinki

Schaufenster in Helsinki

Königsberg und Baltikum

eine Reise in die deutsche Vergangenheit

Helsinki

Mittags um 12.00 h startet der Bus in Richtung Helsinki, ich verlasse St. Petersburg mit dem festen Vorsatz, noch einmal wiederzukommen. Der Straßenzustand ist relativ gut, wir fahren lange durch ein Waldgebiet, häufig bieten Einheimische ihre Produkte aus dem heimischen Garten an, Blumen, Kartoffeln, Gemüse.

In Vyborg, das früher zu Finnland gehörte, machen wir eine längere Pause, eine Blaskapelle unterhält uns mit schönen Melodien, die meisten Stücke kenne ich nicht.

Bis zur Grenze werden wir noch einige Male kontrolliert und müssen unsere Pässe zeigen.

Eine aktuelle Zollerklärung hatte ich nicht ausgefüllt, der Fahrer hat uns zwar darauf aufmerksam gemacht, aber wenn man kein russisch versteht...... Die Zollbeamtin akzeptiert meine Erklärung, zwei Russen werden strenger gefilzt.

Im Duty-free-Shop frischen die Finnen ihren Alkoholvorrat auf.

Jetzt sind es noch 179 km bis Helsinki, nach insgesamt 8 Stunden Fahrt erreichen wir die finnische Hauptstadt. Mein nächstes Domizil ist das finnische Appartementhaus Fenna.

Es ist Samstag Abend, die Stadt lebt, in allen Strassen ist ein gewaltiges Treiben. Ich bin sofort von Helsinki eingenommen. Nie habe ich gedacht, dass hier so viel los ist und am Wochenende eine derart ausgelassene Atmosphäre herrscht.

Die Stadt hat viel zu bieten, besonders gefällt mir der Dom, aber auch alle anderen Bauwerke und Sehenswürdigkeiten haben es in sich, das Rathaus, der Präsidentenpalast, der Marktplatz, die Esplanade, die russisch-orthodoxe Uspenski-Kathedrale. Hier wird gerade ein Gottesdienst abgehalten, ein Chor singt wunderschön.

Mit der Straßenbahnlinie 3 T kommt man an fast allen sehenswerten Plätzen vorbei. Man kann sich gut orientieren, die Schriftinformation in der Bahn ist teilweise viersprachig.

Nach dem Drei-Männer-Haus in Riga und dem Drei-Mädchen-Haus in Tallin überrascht die finnische Hauptstadt mit einem Drei-Schmiede-Denkmal.

Ein Besuch der Felsenkirche darf natürlich nicht fehlen.

Die Finnen bezahlen, so ist es mir in Helsinki jedenfalls aufgefallen, viel mit Credit-Card, auch relativ kleine Beträge.

Im Storyville, einem Jazzclub höre ich ein Konzert des Black Riders Trio.

Nach Hause

Leider ist jede Reise einmal zu Ende, ich buche einen Platz auf der Fähre nach Stockholm. Noch lange stehe ich an der Reling und genieße das schöne Panorama der Stadt im Abendlicht, ich kann mich am Dom und an der Kathedrale, die immer kleiner werden, gar nicht sattsehen.

Die Übernachtfahrt auf der Fähre ist ein Erlebnis, über 10 Etagen, mehrere Bars und Restaurants, eine Diskothek mit Superband.

Gegen Morgen erreichen wir Stockholm, abends steige ich in den Zug, der mich über Kopenhagen nach Hause bringt.

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