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auf der Burg

auf der Burg

auf der Burg

auf der Burg

in North Berwick

in North Berwick

Kathedrale

Kathedrale

Edinburgh Castle

Edinburgh Castle

Manchester - Edinburg

ins Trainingslager auf die Insel

Edinburg

Zwei Jahre später, im November 2001, fliegen wir wieder auf die britische Insel. Diesmal geht es über Amsterdam, wo wir während des Wartens auf den Anschlussflug schon mal die Karten mischen. Wir sind zu fünft, das heißt Harms, Kasim, Simon und ich fliegen donnerstags, Heiner kommt am Freitagabend nach. Die Unterkunft haben wir schon vorher in Deutschland gebucht.

Das Wetter ist nicht besonders, trübe und verhangen erwacht der Tag, einige Male regnet es etwas. Trotzdem beginnen wir die Stadtbesichtigung zu Fuß, denn bei den kurzen Wegen lohnt es nicht, einen Bus oder ein Taxi zu nehmen. Wir halten uns überwiegend in der mittelalterlich wirkenden Altstadt auf.

Edinburg hat etwa 450.000 Einwohner und ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Schottlands.
Das Edinburgh Castle ist unser erster Besichtigungspunkt. Diese berühmteste der schottischen Burgen ist von vielen Stellen in der Stadt weithin sichtbar. Von oben hat man eine gute Aussicht auf das Umland. Wir halten uns eine ganze Weile hier auf, lehnen uns an die dicken Wände, besichtigen die Kanone Mons Meg, die prächtige Laich Hall, Margret´s Chapel und bewundern die im Inneren ausgestellten Kronjuwelen und den Stein des Schicksals.

Nach einer ausgiebigen Trainingspause marschieren wir die Royal Mile weiter entlang zur St. Giles Cathedral. Bedeutende Persönlichkeiten wurden hier begraben. Auch sehen wir das imposante Gebäude der Bank of Scotland und das Parlament.
Am Ende der Hauptstraße befindet sich das Holyrood Palace, wo Königin Elisabeth II. bei ihren Edinburg-Besuchen residiert. Der barocke Palast ist eng mit der stürmischen Vergangenheit Schottlands verknüpft. Er war Heimat von Königin Maria Stuart, ihr Sekretär wurde hier mit 57 Dolchstichen durchbohrt.

Die Stadt ist reich an gemütlichen Pubs und wir haben keine Probleme, zu unserem Recht zu kommen. Einige Abende verbringen wir in einem urigen Lokal am Fuße des Castlehill. Das Bier ist recht dünn und wir genehmigen uns noch dann und wann einen Whisky dazu. Nachts auf dem Weg ins Hotel zurück legen wir noch eine kurze Pause ein und versorgen uns mit Fish ´n Chips.

Eigentlich möchten wir auch einen Tag direkt an die Nordsee, der Ort North Berwick wäre eine Alternative. Wir gehen zum Hauptbahnhof, ich möchte noch auf der anderen Straßenseite ein Foto von der Burg machen und winke meinen Mitreisenden zu, einfach weiterzugehen. Aber ich hole sie nicht mehr ein und fahre deshalb allein mit dem Zug los. Abends höre ich, dass sie nicht weitergelaufen sind, sondern auf mich gewartet und mich später gesucht haben.
Entsprechend frostig ist unser Wiedersehen.

Dafür klappt es am nächsten Tag und wir verbringen einige schöne Stunden gemeinsam an der frischen Luft. North Berwick ist ein kleinerer Ort am Firth of Forth mit Hafen, einigen Golfplätzen, einem langen Strand, aber auch einer steinigen Küste. Mit professionellen Fernrohren kann man Vögel auf den vorgelagerten Inseln beobachten. An der Hauptstraße liegt ein alter Friedhof mit einer trutzigen Kirche.
Gegen Abend kehren wir in einen rustikalen Pub ein und lassen den Tag auf gebührende Weise ausklingen, schließlich sind wir im Trainingslager.

Morgen geht es zurück nach Hause.

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