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Hafen

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Rathaus

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Wasserfälle - Fjorde - Seen

eine Reise durch Norwegen und Finnland

Haugesund

Nach etwas mehr als einer Stunde landet der Flieger in Haugesund. Der Anflug auf die Stadt begeistert mich, blaues Wasser, die aufregende Schärenküste und zahlreiche Inseln geben einen guten Vorgeschmack auf das, was mich in den nächsten Tagen erwarten wird. Kurze Zeit später hält der Bus im Zentrum und ich checke im „Scandic Haugesund“ ein.

Die Stadt, gut 30.000 Einwohner, ist recht übersichtlich. Schnell sind die markanten Plätze und empfohlenen Gebäude wie Rathaus und Kirche erwandert und so steuere ich eines der zahlreichen Lokale am Hafen an. Doch der Blick auf die Getränkekarte lässt mich zusammen zucken, für ein Glas Bier werden über 60 Kronen (NOK) verlangt – und das bei einem Kurs von etwa 1:7!
Selten habe ich vor einer Bestellung so lange gezögert, aber irgendwann ist der Bann gebrochen. Langsam und mit winzigen Schlücken konsumiere ich das kostbare Getränk.
Der Platz am Hafen ist sehr interessant, viele Einheimische schlendern am Wasser entlang und genießen den auch hier schon spürbaren hellen Sommerabend – Mittsommernacht ist ja auch gerade erst gewesen. Ein paar Leute steigen auf die Fähre nach Bergen, die genau vor dem Lokal hält. Mir scheint, die Straßen sind reißbrettartig angelegt, verlaufen kann man sich hier jedenfalls nicht.

Zum Abendessen gehe ich ins „Egon“. Restaurants dieser Kette werde ich in den folgenden Städten auch antreffen. Die Bedienung ist, aber nicht nur hier, ungemein freundlich. Alle Personen, mit denen ich zu tun habe, sprechen ein sehr gutes Englisch. Kaffee kann an der Theke umsonst empfangen werden.

Auch später in der Hotel-Lobby steht kostenloser Kaffee bereit. Im Fernsehen empfange ich zwei deutsche Sender. Auf den norwegischen Programmen werden amerikanische Filme gezeigt, aber im Gegensatz zu Deutschland nicht synchronisiert, sondern mit Untertiteln.

Heftiger Regen prasselt an das Fenster, als ich am nächsten Morgen aufwache. Glücklicherweise ist es nicht weit bis zum Busbahnhof. Bis Bergen benötigen wir 3.15 Stunden. Trotz des schlechten Wetters habe ich Spaß an der Fahrt. Fjorde werden von gewaltigen Brücken überspannt, einmal, bis Leirvik, benötigen wir eine Fähre über den Klosterfjord. Frauen stricken im Bus, eine Bordtoilette ist vorhanden. 24-Stunden-Tankstellen werben mit „alltid åpen“. Mit einem Taxi fahre ich dann ins „Scandic Bergen“.

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