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alte Fabrik

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orthodoxe Kirche

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Keskustori

Keskustori

Wasserfälle - Fjorde - Seen

eine Reise durch Norwegen und Finnland

Tampere

Im „Holiday Inn“ werde ich die letzten beiden Tage meiner Skandinavienreise wohnen. Es liegt zentral und nicht weit vom Bahnhof entfernt.
Tampere ist mit etwa 213.000 Einwohnern drittgrößte Stadt Finnlands. Früher bedeutender Industriestandort, haben sich jetzt, nach der Stahl- und Wirtschaftskrise, neue Wirtschaftsfaktoren wie Umwelt-, Energie- und Informationstechnologie herauskristallisiert.
In den das Stadtbild beherrschenden Fabrikgebäuden sind nunmehr Büros, Boutiquen und andere Geschäfte untergebracht.

Mein erster Weg führt mich zum zentralen Platz Keskustori. Blickfang sind die Alte Kirche mit dem separaten Glockenturm und das Rathaus. Aber auch das TT-Theater ist hier, direkt am Fluss, angesiedelt.

Ein paar Schritte weiter, und schon hat man die Markthalle erreicht. Erwartungsvoll schaue ich mir die Auslagen an, besonders die verschiedenen Fischsorten. Aber auch das Wurstangebot ist sehr interessant und die hier angebotene Blutwurst im Land sehr begehrt.
In einem der nostalgischen Essensstände lasse ich mich nieder und esse eine Kleinigkeit.

Später besuche ich einige Cafés mit Außenbewirtschaftung und genieße die warme Nachmittagssonne. Im Vergleich zu Norwegen ist die Orientierung in Finnland erheblich komplizierter, weil überhaupt keine sprachliche Affinität besteht, abgesehen von ein paar internationalen Anglizismen. Das Bezahlen mit Kreditkarte ist hier aber genauso verbreitet, selbst Kleinstbeträge werden nicht mehr bar abgerechnet.

Zum Besichtigungsprogramm gehört natürlich auch die Orthodoxe Kirche. Das mit sieben Zwiebeltürmen versehene Gotteshaus wurde im Jahre 1899 eingeweiht. Eintritt wird nicht erhoben und ich sehe mir den Innenraum mit seinen Ikonen und goldenen Einrichtungen gern an.

Weiter geht es zum in Stein und Glas gehaltenen Konsumtempel Koskikeskus, einer Einkaufsstadt, die keine Wünsche offen lässt. Die daneben liegende ehemalige Fabrikanlage Kehräsaari erlebe ich nur von draußen. Heute beherbergt das Gebäude verschiedene Werkstätten, gastronomische Betriebe und Boutiquen aller Art.

Nun ist der letzte Tag angebrochen. Durch den Fernseher werde ich rechtzeitig geweckt. Der Ryanair-Bus fährt pünktlich am Bahnhof ab und meine 50g Kofferübergewicht werden beim Einchecken nicht moniert. Eigentlich wollte ich noch ein paar Geschenke kaufen, aber das Angebot auf diesem Terminal ist doch sehr begrenzt. Auf dem Rückflug gibt es dann noch einmal große Aufregung, als ein älterer Mann fast kollabiert. Aber er hat es überstanden. Zufrieden warte ich am Gepäckband auf meinen Koffer.

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