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Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge

die berühmten Seehunde gibt es immer noch

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Alcatraz

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Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge

San Francisco am Abend

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Bryce Canyon

Bryce Canyon

Bryce Canyon

Bryce Canyon

Bryce Canyon

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Monument Valley

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Monument Valley

Monument Valley

Monument Valley

Monument Valley

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Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

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Las Vegas

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ohne Worte

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See-Elefanten an traumhafter Küste

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bei Big Sur

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Yosemite Nationalpark

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Wasserfall im Nationalpark

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unterwegs im Wilden Westen

unterwegs im Wilden Westen

Santa Monica

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Mit Freu(n)den um die Welt

Erinnerung an ein fünfmonatiges Sommermärchen

USA

Am 12.11.2013 beginnt das Abenteuer. Simon fährt Harms und mich zum Bremer Flughafen, später gesellen sich noch Marion, John und Wilfried dazu. Mit gemischten Gefühlen checken wir ein. Nach einem Umstieg in München geht es weiter in Richtung San Francisco. Das Mittagessen wird über den Shetlandinseln serviert. Internationale Flüge bieten ja in aller Regel ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm an und so wähle ich unter verschiedenen Alternativen den Film "Blues Brothers".


San Francisco

Nach zwölf Stunden, die tatsächlich wie "im Fluge" vergangen sind, erreichen wir die kalifornische Metropole, aber wir werden, gelinde gesagt, nicht wie Freunde empfangen. Von 46 Einreiseschaltern sind zeitweise nur zwei für ausländische Gäste in Betrieb, hinzu kommt noch ein viertelstündiger Computerausfall. Nach langen 2 1/2 Stunden können wir, endlich, in den Shuttlebus steigen und zum Hotel fahren. Obwohl müde und groggy, immerhin sind auch neun Stunden Zeitverschiebung zu berücksichtigen, gehen wir noch für ein paar Drinks in ein nahe liegendes Lokal.
Heller Sonnenschein begrüßt uns am nächsten Morgen, nun mag der Urlaub beginnen. Nach einem eher dürftigen Hotelfrühstück wandern wir zur Golden Gate Bridge, die gleich nach einigen Minuten an der Marina im Blickfeld ist und mit dem blauen Himmel wetteifert.
Viele Jogger sind unterwegs, aber auch Walker und Spaziergänger. Hunde werden zum Gassi-Gehen ausgeführt, allein oder auch zu sechst und mehr an den Leinen. Harms hat zunächst ein Problem mit der Telefonverbindung, aber nach kurzer Zeit ist auch hier eine Lösung in Sicht. Ein Schiff der "Hanjin - Linie", später werde ich mit einem Frachter dieser Gesellschaft zurück nach Europa fahren, gleitet an uns vorbei. Ob es die "Lisbon" ist?
Natürlich gehen wir auf die Brücke. Sie ist weltweit bekannt und hat das Erdbeben im Jahre 1989 fast ohne Schaden überstanden. Das Wahrzeichen der Stadt misst 2,8 und mit Autobahnauffahrt elf Kilometer. Die beiden Pylone sind jeweils 227 m hoch und stehen 1.280 Meter voneinander entfernt. Im Jahre 1937 wurde die Brücke fertig gestellt und offiziell für den Verkehr freigegeben. 100.000 Tonnen Stahl waren notwendig und jährlich wird 38.000 Liter Farbe aufgetragen.
Nach kurzer Zeit erleben wir ein wunderbares Spektakel: Delphine schwimmen von der Stadt kommend unter uns hindurch zum Pazifik. Das hätten wir nicht vermutet und genießen diesen Anblick umso mehr. Wir kehren um und wollen unseren Augen nicht trauen, dicker Nebel zieht auf der einen Brückenseite herauf. Zwar hatte ich von diesem Wetterphänomen gehört, aber nie geglaubt, dass es in so rasanter Geschwindigkeit vonstatten geht.
Zurück in der Stadt sehen wir uns die berühmte Cable Car an und lauschen dann den zahlreichen Robben am Pier 39. Später wandern wir an der Fisherman´s Wharf entlang, leider gibt es keine Fahrt mehr nach Alcatraz, dafür aber eine wunderbare Bootstour in der Abendsonne zur Brücke und zurück an der Gefängnisinsel vorbei. Einfach fantastisch, die Golden Gate Bridge halb von Nebel umhüllt im Sonnenuntergang zu erleben. Weniger unterhaltsam ist der Anblick des verunglückten Surfers neben unserem Schiff. Zur Erholung gehen wir ins Hardrock Café und essen dort zu Abend. Die Gibson von George Harrison würde ich gern als Souvenir mitnehmen.
San Francisco gilt als schönste Stadt der Vereinigten Staaten und erlangte während der Flower Power-Zeit eine zusätzliche Berühmtheit. Von Wasser umgeben liegt sie malerisch auf einer Halbinsel. 43 Hügel oder kleine Erhebungen lassen manchen Fußgänger gehörig ins Schwitzen kommen. Gut 800.000 Menschen wohnen hier.
Zurück im Hotel hätten wir uns gern ein paar Informationen an der Rezeption geholt, aber die Dame ist nicht in der Lage, auch nur eine der gestellten Fragen zu beantworten, geschweige denn, uns weitere Tipps zu geben.
So erleben wir es dann auch am nächsten Tag. Wir müssen unser Mietauto im Flughafen in Empfang nehmen und benötigen wieder einen Shuttlebus. Aber ohne Flug keine Reservierung, so jedenfalls erklärt sie es uns. Also doch lieber selber die Initiative ergreifen und es ist, wie erwartet, kein Problem. Maxim, unser Fahrer, ist Russe, wohnt aber schon seit 17 Jahren in den Vereinigten Staaten.
Vorsorglich hatten wir daheim schon ein Auto reserviert. Dann brauchen wir viel Geduld bei der Mitarbeiterin am Avis-Schalter, bevor wir endlich unser Auto in Empfang nehmen können. Sie trödelt, erzählt viel Unwichtiges und arbeitet überhaupt nicht konzentriert. Aber auch die Empfangnahme des Autos gestaltet sich recht schwierig, denn ein anderer Kunde steigt gerade in das uns zugewiesene Fahrzeug - es war doppelt vergeben. Den nächsten Mietwagen lehnen wir ab, da vorn ein Nummernschild fehlt. Danach, endlich, steigen wir in unseren Hyundai, der uns, um es vorweg zu nehmen, trotz der vielen gefahrenen Meilen, nicht im Stich gelassen hat. Es sind schon eher unsere eigenen Unzulänglichkeiten, die es anfangs zu beheben gilt.
Wir aktivieren unser GPS, fahren über die doppelstöckige Bay Bridge in Richtung Sacramento und dann weiter über Reno. Die Straßen sind gut befahrbar und der Verkehr hält sich in Grenzen. Am blauen Donner Lake ruhen wir uns ein paar Minuten aus. Schilder mit der Aufschrift "Report drunken Drivers" fallen mir auf. Im Winter scheint der Verkehr in dieser Gegend nicht einfach zu sein, denn Hinweise auf Schneeketten und lange Parkstreifen zum Anbringen dieser Hilfsmittel sind reichlich vorhanden. An kargen Bergen vorbei kommen wir bei einbrechender Dunkelheit in Fallon/Nevada an und suchen uns ein Hotel. Zum Abendessen gehen wir in die Bonanza-Bar, die aber mehr als Spielsalon denn als Restaurant fungiert.
Tags darauf werde ich von lautem Autogebrumme wach, vermutlich werden die Fahrzeuge vorgeheizt. Danach sind wir eigentlich nur noch unterwegs, sehen wunderbare Landschaften, gleich hinter Fallon einen Salzsee, kleine Orte, vereinzelt ein paar Rinder und Berge mit wenig Bewuchs. Einige sind noch mit einer Schneehaube verziert. Auch hier warnen wieder Schilder und drohen mit Strafe: '"No littering". Mittags erreichen wir Eureka und essen einen Burger in einem Saloon. Kaffee wird bis zum Abwinken kostenlos nachgeschenkt. Jetzt, kurz vor Thanksgiving, ist auch Kürbiskuchen im Angebot. Auf der Toilette werden die eigenen Mitarbeiter ermahnt, sich nach dem Geschäft die Hände zu waschen, bevor sie wieder ihrer Arbeit nachgehen. Holzindustrie ist in Eureka ein wichtiger Wirtschaftszweig.
In Beaver/Utah bleiben wir über Nacht, nicht wissend, dass hier in den Lokalen kein Alkohol ausgeschenkt wird - Staat der Mormonen. Ein Sechserpack Bud von Safeway rettet den Abend.


Bryce Canyon

Bis zum Canyon brauchen wir etwa 1,5 Stunden. Zunächst passieren wir den ebenfalls sehr interessanten Red Canyon und dann erreichen wir unser Ziel. Wir staunen nur noch, diese Formationen sind unbeschreiblich schön, man kann diese Stimmung gar nicht in Worten wiedergeben oder in Fotos einfangen. Bizarre Felsformationen, wie ich sie noch nie, auch nicht annähernd, gesehen habe, verschiedene Gesteinsschichten und ein einmaliges unvergessliches Panorama. Die Weltreise ist erst ein paar Tage alt, aber ich bin sicher, hier das erste Highlight zu erleben.
Hatten wir erst noch gedacht, das Wetter, speziell der Schnee, könnte uns einen Strich durch die Rechnung machen, werden wir eines Besseren belehrt: die Straßen sind gut befahrbar und mit den meisten der wenigen Besucher des Parks sind wir bald bekannt. Zunächst steuern wir den 18 Meilen entfernten südlichsten Punkt, den Rainbow Point ...

Interesse wie es weitergeht? Fortsetzung folgt - im Buch "Mit Freu(n)den um die Welt", bitte einfach nachstehenden Link anclicken

http://www.shaker-media.eu/de/content/bookshop/index.asp?ISBN=978-3-95631-226-7&ID=2

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Vielen Dank.

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